Informationsblatt zum Schmuggler-Samerweg (PDF)
Nur ungefähr 50 Meter hinter dem Klobenstein verläuft die bayerisch - tiroler Grenze. Früher gehörte dieses Gebiet zum Kloster Frauen-Chiemsee, und die Bauern hüben wie drüben pflegten nicht nur verwandtschaftliche Beziehungen. Nach Kräften geschmuggelt wurde zu allen Zeiten. Daher die Namensgebung: „Schmugglerweg“!
Wasser:
Unterhalb des ‚“gespaltenen – geklobenen“ Felsens, entspringt eine Quelle. Ein Teil des Quellwassers wird in die Lourdeskapelle geleitet und erfreut dort bis heute zahlreiche Besucher, die diesem Wasser eine gewisse heilende Wirkung zusprechen.
Ein anderer Teil des Wassers fließt über ein Rohrleitungssystem direkt in das Gasthaus. Eine hochmoderne Trinkwasseraufbereitungsanlage sorgt dafür, dass das Quellwasser bedenkenlos getrunken werden kann. Die Qualität dieses Wassers spricht für sich. |
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Gletschermühlen:
Die Würm-Kaltzeit, oder umgangssprachlich “Würm – Eiszeit“ , dauerte ungefähr 100.000 Jahre und endete vor circa 10.000 Jahren. Während der Wärmeperioden bildete sich Schmelzwasser, das durch die Gletscherspalten hinab zum Gletscherbett abfloss. Hierbei wurden fast immer Sand- und Kiespartikel mitgeführt. In seltenen Fällen auch einzelne Findlinge. Diese Wasserwirbel, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten und unter hohem Druck auf das Felsbett unterhalb des Gletschers trafen, höhlten das Felsbett im Verlauf der Jahrtausende aus. So entstanden „Gletschertöpfe“ mit Durchmessern von bis zu mehreren Metern. Erst kürzlich wurde entdeckt, dass in unmittelbarer Nähe des Gasthauses Klobenstein, genauer an der engsten Stelle der Tiroler Ache, genannt „Entenlochklamm“, mehrere deutliche erkennbare Gletschertöpfe sich befinden.
Zu beiden Seiten der Grenze, in D – Schleching wie auch in A – Kössen, ist man sehr daran interessiert, diese erdgeschichtlichen Attraktionen für die Gäste zu erschließen. Vielleicht entsteht hier demnächst ein Naturlehrpfad? |
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Die Tiroler Ache entspringt hinter Kitzbühel auf dem Pass Thurn und fließt mit einer großen Delta-Mündung in den bayerischen Chiemsee.
Die Entenlochklamm ist eine Felsenenge, durch welche die Tiroler Ache hindurch muss. Dort entstehen nicht ganz ungefährliche Wasserwirbel, die aber bei Raftingsportlern und Kajakfahrern sehr beliebt sind. Rafting wird in Kössen (Tirol) und in Schleching (Bayern) angeboten. |
Die Hängebrücke
verbindet den Klobenstein mit dem "Schmugglerweg". Dieser verläuft oberhalb des Flusses und ist ideal zum Wandern. Man kann ihn vom bayerischen Ettenhausen und natürlich auch vom tirolerischen Kössen aus begehen.
Die Kössener Schichten:
Eine weitere Attraktion sind die bei
Geologen berühmten Kössener
Schichten, Kalksteinschichten des
Ur-Meeres, aus dem sich die
Alpen aufgefaltet haben. |
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